Oliver Renter

Moin! Mein Name ist Oliver.

Ich arbeite hauptberuflich als Fachbereichsleiter und leite zwei Abteilungen im sozialen Dienst. 2009 habe ich meine Ausbildung zum Sanitäter abgeschlossen und unterstütze ehrenamtlich bei der medizinischen Versorgung von Verletzten auf Sanitätsdiensten. Wenn ich nicht im Büro oder im Krankenwagen bin, findest du mich wahrscheinlich am Meer, in der Natur oder erwischt mich mit der Kamera in der Hand. Und um genau Letzteres geht es hier.

Im September 2007 habe ich mir meine erste eigene Spiegelreflex gekauft. Zwei Auszubildenden-Gehälter sind dafür drauf gegangen und ich hatte nicht mal mehr genug Kohle für ein halbwegs vernünftiges Objektiv. Dennoch hat es sich irgendwie gut angefühlt und ich hab das Teil echt geliebt.

Ich habe viel gelesen, rumprobiert und wie ein Irrer an der Belichtung gedreht. Mit unseren wackeligen Plastikstativen fuhren wir Nachts in die Hamburger Speicherstadt und haben uns wie Bolle gefreut, wenn mal zwei Bilder nicht verwackelt waren. Das ist nun 15 Jahre her und in der Zwischenzeit ist einiges passiert.

Viele Jahre habe ich leidenschaftlich Hochzeiten begleitet und authentisch Brautpaare fotografiert. Ganztägige Hochzeitsreportagen vom Brautstyling bis zu dem Moment, wo der letzte Gast von der Tanzfläche rudert, war mein „weakly business“. Es macht einfach furchtbar glücklich, die schönsten und wichtigsten Momente in Bildern zu konservieren.

Im Rahmen der Bildberichterstattung belieferte ich Redaktionen und Agenturen, begleitete Events und schoss moderne Portraits für private und gewerbliche Kunden.

Mit Gleichgesinnten fuhren wir hunderte Kilometer für spannende Motive und butscherten Nachts durch die abgelegensten Ecken im Hamburger Hafen, um geile Bilder zu bekommen. All dies hat mich in meiner Entwicklung stark geprägt und das Wackelstativ wurde recht schnell in den Ruhestand geschickt.

Meine Bilder kommen immer im Rohdatenformat zur Welt. Ich liebe feinjustage und Kontrast und Tonwerte kicken doch erst auf einem vernünftigen Monitor so richtig. Wenn du jetzt sagst ich sei detailverliebt und ein Spielkind, ich würde nicken. 🙂

Aktuell widme ich mich freien Arbeiten im Bereich Landschaft und Architektur
und führe keine Auftragsarbeiten aus.

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